Sonntag, 12. April 2026

Ein Weltwunder und Lamas

So, da waren sie nun, 2 Wochen, raus aus der Hitze, rein in den Nachtbus und rauf auf die Berge. 

Peru ist riesig und ein Teil von diesem Land ist eben auch die Stadt, die die meisten Touristen besuchen: Cusco. 

Es ist schon ein anderes Gefühl, ständig auf Europäer zu treffen, in schicken Hostels zu schlafen und an jeder Ecke die buntesten Souvenirs kaufen zu können. Cusco ist aufgeweckt und farbenfroh.

Es wären ja nicht die Anden ohne die Höhenkrankheit (Tipp: Cocatee)

1. Machu Picchu: 2.430 m ü. M. (noch harmlos und unter der Baumgrenze)

2. Vinicunca/Regenbogen-Berg: 5200 m ü. M. (Auf der Rückfahrt meldeten sich die Kopfschmerzen)

3. 7 Lagunas: max. 4.800 m ü. M. (War schon schwieriger)

Aber letztendlich waren es so beeindruckende Orte, und eigentlich ist nichts ausdrucksstärker als die circa 3 Millionen Fotos, die ich noch aussortieren muss:







Montag, 9. März 2026

Lange nichts gehört!

Jetzt sind schon wieder 2 Monate vergangen seit dem letzten Blogbeitrag und es bleiben mir noch 148 Tage in Peru. Das bedeutet ganz einfach, dass ich mehr als die Hälfte schon hinter mir habe und sich alles sehr vergänglich anfühlt. 

Im Januar war da das Ferienprogramm. Wir haben sehr viel Fußball mit den Kids gespielt ⚽, während die Sonne immer stärker wurde. 

Im Februar waren ein paar Wochen administrative Arbeit. Das erste Mal waren wir Freiwillige allein (ohne Verena) in La Tortuga, haben uns ausgesperrt, mussten durch das Fenster klettern und haben mit den Kindern Planeten bemalt. 

Dann sind wir am Ende des Monats zum Karneval nach Cajamarca gefahren und dann direkt weiter zum Zwischenseminar nach Chaclacayo bzw. Lima. Eine Woche unter deutschen Freiwilligen, mit vielen verschiedenen Themen, darunter das letzte halbe Jahr, aber auch die Zukunft. 

Eigentlich war der Plan, von Lima aus nach Cusco weiterzufahren, allerdings hieß es dann von Seiten unserer Organisation, dass es einen Notfallplan gibt, und so kam es, dass wir aufgrund von hoffentlich nicht eintretenden extremen Regenfällen erstmal zurück nach Piura kehrten. 

Hier nun wieder in der Hitze arbeiten wir weiter, erstmal administrativ und praktisch in La Tortuga für ein paar Tage, erhalten unsere neuen Arbeitspläne und warten auf den Regen. Das letzte halbe Jahr werde ich die Hälfte der Woche in der Aula de la Mar in La Tortuga arbeiten und ansonsten einen weiteren Tag im Programm „Desarrollo mi Autonomía“ für Jugendliche mit Einschränkungen und in der Ludoteca in Los Falkes (Zona Urbana). 

Vielleicht bleibt dazwischen immer mal wieder Zeit, zu surfen, selbst Fußball oder Volleyball zu spielen, zu malen oder noch ein neues Hobby anzufangen. 

Ich freue mich auf alles was noch kommt. 

Danke für euer Interesse und bis bald!


Dienstag, 13. Januar 2026

Silvester im Pazifik und die Anden

Innerhalb von ein paar Wochen durfte ich jetzt das Meer, den Regenwald und die Berge erleben. Nach dem Weihnachtsfest bei Gaby fuhren wir mit einer kleinen Gruppe nach Mancora an den Strand. 

Zum 31. Dezember, kurz vor Mitternacht, liefen wir am Strand entlang, zwischen den Menschen, den Raketen und der Musik. Dann ging alles schnell: Countdown, wir sprangen ins Meer und wünschten uns ein „Feliz año“, der Champagner wurde getrunken, während wir das Lichtermeer über uns betrachteten. 

Die erste Nacht im neuen Jahr verbrachten wir ums Lagerfeuer am Strand in Los Organos. Mit dem Sternenhimmel über uns schliefen wir ein. 

Um die freien Tage zu nutzen, bevor es mit dem Ferienprogramm losgeht, war die Idee, in die Berge zu fahren. Die Bergluft, die Kälte, die Schafe und die Handwerkskunst. Von Cajamarca, über Cajabamba und Huamachuco, wieder zurück nach Trujillo an die Küste. Ein paar Eindrücke: