Jetzt sind schon wieder 2 Monate vergangen seit dem letzten Blogbeitrag und es bleiben mir noch 148 Tage in Peru. Das bedeutet ganz einfach, dass ich mehr als die Hälfte schon hinter mir habe und sich alles sehr vergänglich anfühlt.
Im Januar war da das Ferienprogramm. Wir haben sehr viel Fußball mit den Kids gespielt ⚽, während die Sonne immer stärker wurde.
Im Februar waren ein paar Wochen administrative Arbeit. Das erste Mal waren wir Freiwillige allein (ohne Verena) in La Tortuga, haben uns ausgesperrt, mussten durch das Fenster klettern und haben mit den Kindern Planeten bemalt.
Dann sind wir am Ende des Monats zum Karneval nach Cajamarca gefahren und dann direkt weiter zum Zwischenseminar nach Chaclacyo bzw. Lima. Eine Woche unter deutschen Freiwilligen, mit vielen verschiedenen Themen, darunter das letzte halbe Jahr, aber auch die Zukunft.
Eigentlich war der Plan, von Lima aus nach Cusco weiterzufahren, allerdings hieß es dann von Seiten unserer Organisation, dass es einen Notfallplan gibt, und so kam es, dass wir aufgrund von hoffentlich nicht eintretenden extremen Regenfällen erstmal zurück nach Piura kehrten.
Hier nun wieder in der Hitze arbeiten wir weiter, erstmal administrativ und praktisch in La Tortuga für ein paar Tage, erhalten unsere neuen Arbeitspläne und warten auf den Regen. Das letzte halbe Jahr werde ich die Hälfte der Woche in der Aula de la Mar in La Tortuga arbeiten und ansonsten einen weiteren Tag im Programm „Desarrollo mi Autonomía“ für Jugendliche mit Einschränkungen und in der Ludoteca in Los Falkes (Zona Urbana).
Vielleicht bleibt dazwischen immer mal wieder Zeit, zu surfen, selbst Fußball oder Volleyball zu spielen, zu malen oder noch ein neues Hobby anzufangen.
Ich freue mich auf alles was noch kommt.
Danke für euer Interesse und bis bald!

